Der neuliche Amoklauf in einer Mall hat mich auf die Idee gbracht zu recherchieren:
Die Idee der Mall reicht weit zurück ins beginnende 20.Jahrhundert. Nach etlichen sozialen Unruhen wurde eine Sonderabteilung des staatlichen Geheimdienstes damit beauftragt, eine Institution zu schaffen, die über bio-chemische Wege in der Lage ist, eine Art kollektiver Zufriedenheit zu schaffen und zu erhalten, die die ansonsten kritische Energie der Massen in Bahnen lenkt, die sich kontrollieren lassen. Dies war gerade für die USA nötig, da die Freiheit des Einzelnen sozusagen auf die Fahnen geschrieben stand, die Bewaffnung bereits demokratisiert und die staatliche Repression umstritten war.
Nach etwa 2 Jahren Forschung einiger umstrittener internationaler Wissenschaftler war die Idee der MALL geboren. Im Prinzip basierte sie auf dem Umstand, daß glitzernde Sachen und der Vorgang, diese in fahrbare Wägen einzusammeln, Moleküle des Glücks freisetzten.
Vorhandene kritische Potentiale des Denkens wurden in zahlreichen Feldversuchen neutralisiert, ein Riesenerfolg.
wird fortgesetzt. ich glaube, man beobachtet mich!
Sonntag, 9. Dezember 2007
Mittwoch, 1. August 2007
Terror, weil es um die Wurst geht!
Woher kommt eigentlich die Energie und der Schub für solche Taten wie sie derzeit von islamistischen Terroristen verübt werden, bei denen hemmungslos Menschen geschlachtet werden, seinen es Männer, Alte, Frauen oder Kinder?
"Unbegreiflich" schreiben die Medien aus den Herzen jedes normalen Menschen. Die Experten geben ihr bestes, Gründe in der Politik in der Armut in der Religion zu suchen.
Vielleicht liegt die Lösung so nah, dass es keiner sieht...
"Unbegreiflich" schreiben die Medien aus den Herzen jedes normalen Menschen. Die Experten geben ihr bestes, Gründe in der Politik in der Armut in der Religion zu suchen.
Vielleicht liegt die Lösung so nah, dass es keiner sieht...
Sonntag, 1. Juli 2007
was mir auffällt...
Da gibt es so eine Art Forum. Es heißt Helium, und Richard meinte, ich soll mich accounten.
Habe ich brav gemacht und bin seitdem ruhendes Mitglied. Ist das bereits Widerstand, auffälliges Verhalten? Ich könnte ja ein Schläfer sein, der jahrelang aufmerksam durchs Forum luchst und nach der amerikanischen Seele sucht, um sie, wenn er sie denn findet durch einen explosiven selbstmörderischen Artikel nachhaltig anzugreifen und ins Elend zu stürzen.
Vielleicht sollte ich hin und wieder belangloses von mir geben und so tun als würde ich mitrittern um die paar Kröten, die die Leute zum Schreiben bringen sollen, weil vom Content lebt ja dieses Helium und all die anderen Bitkübel, Serverfarmen, Foren. Werden die mal die Landwirtschaft verdrängen?
Donnerstag, 21. Juni 2007
No News
Ganz einfach: Lesen Sie eine Woche keine Zeitung, meiden Sie TV-Nachrichten und Online-News.
Versuchen Sie, die Welt auch so zu verstehen und ihren Lauf zu erspüren.
Versuchen Sie, die Welt auch so zu verstehen und ihren Lauf zu erspüren.
Reduktion
Übung 8b: Sich reduzieren
24 Stunden alles weglassen, was nicht unbedingt nötig ist, wie Musik, TV, elektrisches Licht, Computer, Zeitung, Essen, Lesen, Rauchen, Auto fahren, Drogen, Doping.
Erlaubte Tätigkeiten sind:
Nichtstun, Beruf (ohne obige Einschränkungen zu umgehen), Wandern, Schreiben, Malen, Zeichnen, Sex, Anstreichen und ähnliche handwerkliche Tätigkeiten, Kochen für Andere, Fahrrad fahren, Kaffeetrinken, alle Arten von Sport außer Motorsport, Schispringen und Fußball.
Es empfiehlt sich, während des Selbstversuches, Protokoll zu führen, welche Dinge einem sehr abgehen und welche überhaupt nicht. Man kommt eventuell drauf, dass man Dinge sieht, die man schon längst für ausgestorben oder verschwunden hiehlt, eher einfache Dinge wie Ameisenstraßen, Schlieren auf der Fensterscheibe, Bäume, andere Menschen, Indianer, Kaugummis im Straßenbelag, Muster in Gehsteigen, seltene Instrumente, den Mond, seinen Lebenspartner, um nur einige zu nennen.
Sollten Schwindelanfälle, Halluzinationen, Aggressionsausbrüche, Schweissausbrüche, offene Brüche, Haarausfall oder andere starke Reaktionen eintreten, so ist das Experiment sofort abzubrechen. Das sind Entzugserscheinungen und Sie sind suchtkrank. Holen Sie sich professionelle Hilfe, beten Sie auf keinen Fall, eher zum Apotheker!
24 Stunden alles weglassen, was nicht unbedingt nötig ist, wie Musik, TV, elektrisches Licht, Computer, Zeitung, Essen, Lesen, Rauchen, Auto fahren, Drogen, Doping.
Erlaubte Tätigkeiten sind:
Nichtstun, Beruf (ohne obige Einschränkungen zu umgehen), Wandern, Schreiben, Malen, Zeichnen, Sex, Anstreichen und ähnliche handwerkliche Tätigkeiten, Kochen für Andere, Fahrrad fahren, Kaffeetrinken, alle Arten von Sport außer Motorsport, Schispringen und Fußball.
Es empfiehlt sich, während des Selbstversuches, Protokoll zu führen, welche Dinge einem sehr abgehen und welche überhaupt nicht. Man kommt eventuell drauf, dass man Dinge sieht, die man schon längst für ausgestorben oder verschwunden hiehlt, eher einfache Dinge wie Ameisenstraßen, Schlieren auf der Fensterscheibe, Bäume, andere Menschen, Indianer, Kaugummis im Straßenbelag, Muster in Gehsteigen, seltene Instrumente, den Mond, seinen Lebenspartner, um nur einige zu nennen.
Sollten Schwindelanfälle, Halluzinationen, Aggressionsausbrüche, Schweissausbrüche, offene Brüche, Haarausfall oder andere starke Reaktionen eintreten, so ist das Experiment sofort abzubrechen. Das sind Entzugserscheinungen und Sie sind suchtkrank. Holen Sie sich professionelle Hilfe, beten Sie auf keinen Fall, eher zum Apotheker!
Mittwoch, 20. Juni 2007
Not Okay
Ihr Amerikaner sagt immer Okay. Da kommt so ein Serienmörder und quasselt euch voll, dass er ja nicht anders kann und dass es eine unvergleichliche Erfahrung ist, nicht nur einen oder eine umzulegen, sondern dass es erst die Masse macht. Der Kick fing bei ihm nach der 4. Schlachterei an. Und außerdem ist es ja kein Unglück. Seine Opfer suchen ihn und nicht umgekehrt. Er vollstreckt ihre eigenen Sehnsüchte. Die wollen das.
Und du sagst mit dieser ganz besonderen Betonung: O-kayy!
STOP STOP STOP
Gar nichts ist okay. Manchmal schon, meistens nicht. Also übt:
Jeden Tag einmal mindestens sagen: NICHT OKAY, Mann, du bist wohl bekloppt. Wie kannst du nur so reden, was machst du für einen Quatsch.
Was lernen wir dabei? Ihr verliert diesen dämlichen Zwangsoptimismus der Siedler, die in der Hölle gelandet sind, aber so tun als wär alles in Ordnung. Die Indianer sind ja ganz okay. Sie sind es nicht, weil ihr ihnen das Land weggenommen habt und sie nach Gelegenheiten suchen, euch abzumurksen. Das macht die Indianer nicht schlecht, sie sind sogar wirklich OKAY. Aber nicht für euch. Ihr müsst aufpassen, dass sie euch nicht skalpieren.
Ihr müsst den Dingen ins Auge sehen und lernen, auch wenn es NICHT OKAY ist, kann man noch etwas machen. Stellt euch vor, der Typ euch gegenüber hat einen vollen Knall. Sagt es ihm ins Gesicht. Ihr habt das Recht, nicht einverstanden zu sein, positioniert euch, lernt, jemand zu sein, der nicht alles OKAY findet. Das entspannt gewaltig, denn wer alles OKAY finden muss, treibt wie eine Daune, von jedem Lüftchen verweht und muss dann zurückrudern, wenn er darauf kommt, er steht metertief in der Scheiße.
Und du sagst mit dieser ganz besonderen Betonung: O-kayy!
STOP STOP STOP
Gar nichts ist okay. Manchmal schon, meistens nicht. Also übt:
Jeden Tag einmal mindestens sagen: NICHT OKAY, Mann, du bist wohl bekloppt. Wie kannst du nur so reden, was machst du für einen Quatsch.
Was lernen wir dabei? Ihr verliert diesen dämlichen Zwangsoptimismus der Siedler, die in der Hölle gelandet sind, aber so tun als wär alles in Ordnung. Die Indianer sind ja ganz okay. Sie sind es nicht, weil ihr ihnen das Land weggenommen habt und sie nach Gelegenheiten suchen, euch abzumurksen. Das macht die Indianer nicht schlecht, sie sind sogar wirklich OKAY. Aber nicht für euch. Ihr müsst aufpassen, dass sie euch nicht skalpieren.
Ihr müsst den Dingen ins Auge sehen und lernen, auch wenn es NICHT OKAY ist, kann man noch etwas machen. Stellt euch vor, der Typ euch gegenüber hat einen vollen Knall. Sagt es ihm ins Gesicht. Ihr habt das Recht, nicht einverstanden zu sein, positioniert euch, lernt, jemand zu sein, der nicht alles OKAY findet. Das entspannt gewaltig, denn wer alles OKAY finden muss, treibt wie eine Daune, von jedem Lüftchen verweht und muss dann zurückrudern, wenn er darauf kommt, er steht metertief in der Scheiße.
Freitag, 25. Mai 2007
Gehen bei Rot
Was lernen wir, wenn wir bei Rot für Fußgänger die Straße überqueren?
Wir lernen, aufzupassen, zu beobachten und unseren eigenen Instinkten und Sinnen zu vertrauen. Wir verlieren unter Umständen das Leben, wenn unsere Sinne nicht funktionieren.
Wir lernen auch, wie böse die Autofahrer sein können, wenn man knapp vor ihnen, ihnen frech in die Augen schauend, wie flottes Wild sozusagen vor der Windschutzscheibe durchhuscht.
Dies ist eine Anleitung, weil die braucht ihr Amerikaner ja, wie ich sicher bei Rot über die Straße kommen kann und den Kontakt zu meinem Sinnesapparat wiedergewinne. (Der Nutzung von Navigationsgeräten wird ein eigenes Kapitel gewidmet sein, es lohnt sich)
Wir lernen, aufzupassen, zu beobachten und unseren eigenen Instinkten und Sinnen zu vertrauen. Wir verlieren unter Umständen das Leben, wenn unsere Sinne nicht funktionieren.
Wir lernen auch, wie böse die Autofahrer sein können, wenn man knapp vor ihnen, ihnen frech in die Augen schauend, wie flottes Wild sozusagen vor der Windschutzscheibe durchhuscht.
Dies ist eine Anleitung, weil die braucht ihr Amerikaner ja, wie ich sicher bei Rot über die Straße kommen kann und den Kontakt zu meinem Sinnesapparat wiedergewinne. (Der Nutzung von Navigationsgeräten wird ein eigenes Kapitel gewidmet sein, es lohnt sich)
Wie oft sollen Sie bei ROT die Straße überqueren?
Anfangs einmal pro Tag, später mit etwas Übung immer öfter, um am Ende unabhängig von Ampelschaltungen dann die Straße zu queren, wenn sie frei von Verkehr (und natürlich von strafgeilen Ordnungshütern) ist.
Wie geht das vor sich?
Wie geht das vor sich?
Beim ersten Mal sollte eine Person des Vertrauens zugegen sein, die Ihren Sinnesapparat ergänzt und mit aufpasst. Sie soll links von ihnen stehen, wenn sie Rechtshänder sind und umgekehrt. Beide Personen beobachten den Verkehr konzentriert. Wenn sich eine Lücke im ansonsten permanent fließenden Fahrzeugstrom abzeichnet, erfolgt eine letzte Abstimmung, die nicht länger als 3 Sekunden dauern darf, damit die Lücke sich nicht wieder schließt.
Es folgen entweder das Kommando: GO oder: STOP
Sodann ist die Straße zügig zu überqueren. Achtung: Beim Überqueren durch einen 360 Grad-Blick die Situation visuell absichern.
Ein kleiner Blick nach oben könnte auch vor eventuell abstürzenden Flugzeugen warnen.
Kleiner Tip: Mit der Vertrauensperson sollte kein Körperkontakt bestehen, wie an der Hand halten. Das erzeugt eine unnötige infantile Situation, die leicht außer Kontrolle geraten kann.
Nach etwa einer Woche kann man getrost auf die Vertrauensperson verzichten, früher nur wenn sie beim Überqueren selbst zu Schaden kam. Zeigen sich bei der V.person Unsicherheiten empfiehlt es sich eine 2. Person hinzuzunehmen oder der ersten Person eine Therapie zu ermöglichen, die durchaus parallel laufen kann.
Seien Sie anfangs nüchtern!
Kleidung
Eigentlich geht alles, vermeiden Sie jedoch anfangs das Auftauchen von Ampelfarben in ihrer Kleidung um Interferenzen und Verwirrungen auszuschließen.
Das Gehen
Ober- und Unterkörper funktionieren hier als synchronisierte Teile mit verschiedenen Aufgaben: Verwenden Sie die Beine ausschließlich zur Bewegung, Oberkörper zur Balance und Orientierung. Der Kopf sollte während der meist geraden zielgerichteten Vorwärtsbewegung, drehend verwendet werden, um den Augen einen größeren Beobachtungsradius zu ermöglichen.
Vermeiden Sie Gespräche während der Straßenüberquerung, aber besprechen Sie den Übergang anschließend gründlich.
Stehen sie beim Erreichen eines Straßenrandes mit den Zehen nicht näher als 15 cm von der Bordsteinkante entfernt und wippen Sie nicht.
Entfernen Sie sich nach der Entfernung sofort mehr als 1 m vom Straßenrand.
Besonderheiten
Schlechtes Wetter, wie Nebel, Regen- oder Schneefall können die Wahrnehmung beeinträchtigen. Bitte vorher die Wettersituation anschauen und sich drauf einstellen.
Bei Sturm die Ampel benutzen, ebenso bei Vulkanismus oder in Kriegsgebieten, da hier die Sinne ohnehin überbeansprucht sind.
Wirkung und Aussichten
Steigern Sie langsam und bewusst! Fühlen Sie sich nie zu sicher!
Frühestens nach 2 Wochen ohne Vertrauensperson(en) steigern Sie auf 2 Übergänge in einer Tageshälfte. Nach einem Monat wagen Sie ruhig einen Übergang in der Dämmerung, nach 2 Monaten in der Nacht.
Sollte eine Ampelanlage ausgefallen sein, nutzen Sie die Situation: Die Autofahrer sind vorsichtiger. Gehen Sie mehrmals hin und her. Eine gute Übung.
Fühlen Sie sich stark genug, können Sie nach einem halben Jahr das bewußte und gezielte bei ROT gehen üben.
Als zusätzlichesTraining empfehlen sich auch Expeditionen in die Wildnis, wo Sie ohne Verwendung von Waffen auf wilde Tiere und schwierige Wegsituationen reagieren lernen.
ACHTUNG!
Lassen Sie sich nach etwa einem Jahr, auch wenn Sie sich noch so sicher fühlen, beim Übergang beobachten und beurteilen. Beobachten Sie anschließend die Vertrauensperson, ev. unter Hinzuziehen einer weiteren Person (keine Verwandten!), ob sie noch vetrauenswürdig ist.
Ist sie es noch, besprechen Sie den beobachteten Übergang und lassen Sie sich dabei kritisch beurteilen.
Zeigen Sie Unsicherheiten, fangen Sie ohne falsche Scham noch einmal von vorn an, denn nichts ist gefährlicher als eine fehlerhafte Programmierung.
Und: Sie sind nicht allein mit ihren Ängsten und Unsicherheiten. Die ganze Nation hat Probleme.
Geben Sie nicht auf! Der Lohn wird ein völlig neues Lebensgefühl sein, eine Freiheit und ein Glückszustand, ABER: übertreiben Sie es nicht, denn noch können Sie nicht allein in einen Swimming-Pool gehen.
Eine Liste weiterführender Literatur folgt.
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